Danke für eine unglaublich tolle Zeit.

Ein persönlicher Abschied

Graz, Dezember 2025

Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Das legüm war für mich weit mehr als nur ein Lokal in der Grazer Altstadt – es war ein Ort der Begegnung, des Genusses und der Gemeinschaft. Dass dieser Ort nun Geschichte ist, macht mich wahnsinnig traurig.

Die Gründe für das Ende sind komplex und liegen vor allem in unvorhersehbaren bürokratischen Hürden. Eine überraschend festgestellte, abweichende Nutzungswidmung der Fläche und eine mangelhafte Kommunikation seitens der Behörden und der Hausverwaltung haben mir letztlich keine Wahl gelassen. Die Risiken und Kosten für eine nachträgliche Genehmigung waren unter den gegebenen Umständen wirtschaftlich nicht mehr tragbar.

Ein riesiges Danke an Euch

Was bleibt, ist die Erinnerung an unzählige wunderbare Momente. Ich möchte mich von ganzem Herzen bei all meinen Kundinnen und Kunden bedanken. Euer Feedback, euer Lächeln und eure Treue haben das legüm erst zu dem gemacht, was es war. Ihr habt mir gezeigt, dass Konzepte, die auf Qualität und Menschlichkeit setzen, in Graz einen Platz haben.

Ich bedanke mich auch bei Allen, die uns eine kleine oder große Spende für angefallene Kosten nach der Schließung hinterlassen haben. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich über all die Unterstützung gefreut habe und manche Spenden haben mir wirklich Tränen in die Augen geschossen. Ihr seid verrückt!

Wie es jetzt weitergeht

Die Schließung hinterlässt nicht nur eine emotionale Lücke, sondern auch eine finanzielle Last. Ich stehe aktuell vor erheblichen Verbindlichkeiten und Schulden, die es nun Stück für Stück abzuarbeiten gilt.

Ich brauche jetzt vor allem eines: Ruhe und Zeit zum Sortieren. Ich werde mich für die nächsten Jahre zurückziehen, um mich finanziell und persönlich zu stabilisieren. Es ist ein Rückzug, kein endgültiges Aus.

Ich danke euch für euer Verständnis und die Unterstützung in dieser schwierigen Phase.

Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues Jahr 2026!

Alles Liebe,
Florian Lüdtke